Deutsches Flechthandwerk. Man fühlt es!

Meisterprüfung:


Informationen zur Meisterprüfung im Handwerk:

 

Die Meisterprüfung ist der wichtigste Qualifikationsnachweis im Handwerk Einen kleinen Schritt besser sein als andere. Den vielleicht entscheidenden Wettbewerbsvorteil haben. Mit einem Titel werben, der in der Bevölkerung nach wie vor einen hohen Stellenwert besitzt: Das können Sie, wenn Sie den Meisterbrief im Handwerk vorweisen können.

Zwar wurde 2004 die so genannte Meisterpflicht zum selbständigen Ausüben eines Gewerks im Korbmacherhandwerk, jetzt „Flechtwerkgestalter“, abgeschafft. Aber eine solide fachliche und betriebswirtschaftliche Vorbereitung auf eine Unternehmensführung, so wie sie durch die Meisterprüfung nachgewiesen werden kann, ist immer noch eine der besten Startvoraussetzungen für die erfolgreiche Führung eines Handwerksunternehmens.

Die Meisterprüfung kann prinzipiell ohne Gesellenzeit, d.h. direkt nach der Ausbildung abgelegt werden. Eine Zulassung zur Prüfung erfolgt durch den Prüfungsausschuss der HWK. Somit eröffnet die Ausbildung zum Flechtwerkgestalter die Möglichkeit für Schüler/Innen mit Hauptschul- oder Realschulabschluss für ein Studium in gestalterischen Berufen.

Sie möchten die Meisterprüfung ablegen, um den Meistertitel im Handwerk zu erwerben, Lehrlinge auszubilden, sich möglicherweise selbstständig zu machen oder ein Studium  in einem gestalterischen Beruf zu beginnen.  Allgemeine Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihren zuständigen Handwerkskammern oder an der Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung in Lichtenfels.

 

Wie ist der Ablauf der Meisterprüfungen?

Die Meisterprüfung umfasst vier selbständige Prüfungsteile:

  • Teil I: Prüfung der meisterhaften Verrichtung der im jeweiligen Handwerk gebräuchliche Arbeiten

  • Teil II: Prüfung der erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse

  • Technischer Fachwirt (Teil III): Prüfung der erforderlichen betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtliche Kenntnisse

  • Ausbildung für Ausbilder (Teil IV): Prüfung der erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse

Die einzelnen Teile der Meisterprüfung können in beliebiger Reihenfolge zu verschiedenen Prüfungsterminen abgelegt werden. Jeder Prüfungsteil kann dreimal wiederholt werden.